Feuer in Gebäude, Menschenleben in Gefahr

Einsatzdaten
  • Einsatznummer: 2014000
  • Einsatzort: Kreuzstraße, Groß-Zimmern
  • Alarmierungszeit: 26.12.2014 - 04:01 Uhr
  • Einsatzende: 26.12.2014 - 06:00 Uhr
  • Dauer: 1 Stunden 59 Minuten
  • Mannschaftsstärke: 35
  • Einsatzart: F 2 Y
  • Alarmierungsart: Groß-Zimmern 1 (GZI-1), Groß-Zimmern 2 (GZI-2), Klein-Zimmern (KZI)
  • Fahrzeuge: ELW 1, KdoW, LF 16/12, LF 8/6, MTF (KZI), TLF 20/40 SL, VLF-W400
  • Externe Einheiten/Einsatzmittel: KBI, Notarzt, Notfallseelsorge, Pressegruppe Darmstadt/Dieburg, Rettungsdienst, SEG Johanniter-Unfallhilfe
Bericht

In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages (26.12.2014) wurden die Freiwilligen Feuerwehren Groß-Zimmern und Klein-Zimmern um 04:01 Uhr zu einem Einsatz unter dem Stichwort „Feuer in Gebäude – Menschenleben in Gefahr“ in die Kreuzstraße nach Groß-Zimmern alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor James Bennett war Rauch aus dem Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses erkennbar. Das Treppenhaus des Gebäudes war weitestgehend rauchfrei, sodass die weiteren Hausbewohner unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden konnten. Nach deren Auskunft war der Brand in einer Einzimmerwohnung im Kellergeschoss zu vermuten, die daraufhin von den Einsatzkräften gewaltsam geöffnet wurde. Die unter schwerem Atemschutz vorgehenden Einsatzkräfte konnten eine Person aus der betroffenen Wohnung retten, die allerdings, trotz sofortiger medizinischer Versorgung, noch an der Einsatzstelle verstarb. Der Brand in der betroffenen Wohnung konnte unter Einsatz von mehreren Trupps unter Atemschutz rasch gelöscht werden, sodass, verbunden mit dem gezielten Einsatz des Löschwassers und rechtzeitigen Lüftungsmaßnahmen, ein weiterer Schaden innerhalb des Gebäudes weitestgehend vermieden werden konnte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz befanden sich 48 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr. Auch Bürgermeister Achim Grimm und Kreisbrandinspektor Ralph Stühling machten sich vor Ort ein Bild der Lage.